Dritte Etappe, Stadtetappe Aurich, und das Wetter sagte Gewitter und Starkregen voraus. Na herzlichen Glückwunsch. Aber je später man sich das Regenradar anschaut, desto besser wird die Aussicht. Und das Regenradar sollte recht behalten.
Zur logistischen Vorbereitung gabs nicht viel zu tun. Einzig einen Parkplatz suchen, von dem man kurz und schnell zum einen zum Start und zum anderen vom Ziel kam. So fiel die Wahl auf einen altbekannten Parkplatz, dessen Zufahrt inzwischen einige übelste Schlaglöcher hat. Sehr früh da gewesen und dann gemütlich zum Start gelaufen, der sich in der alten Bundeswehr-Kaserne befand.
Zuvor aber noch einige technische Daten der Strecke:
Zum Glück waren meine Holde und ich rechtzeitig beim Start, so dass wir nochmal pullern konnten, ohne übermäßig lange warten zu müssen. Und danach war auch noch Zeit zum aufwärmen auf der Tartanbahn hinter der Sporthalle. Beim hiesigen Strart gab es wieder Startblöcke, in die sich die Läufer stellen konnten. Meine Holde und ich verabschiedeten uns bis zum Ziel und ich stellte mich in den 50 Min./10 km-Block.
1900 Uhr fiel der Startschuss. Schön bei der Etappe war, dass die gestarteten Läufer an den warteten vorbei liefen, um auf eine kurze Runde durch die Kaserne zu gehen. Raus aus der Kaserne und zunächst durch ein kleines Wohngebiet mit recht engen Straßen; das kannte ich doch schon von der ersten Etappe. Und genauso wie bei der ersten Etappe war es dann auf dem langen Stück Ostfriesland-Wanderweg. 2 Läufer passen nebeneinander, aber Überholen fällt dann schwer. Trotz allem konnten einige überholt werden, und ich wurde von ein paar überholt.
Mein Plan war die erste Hälfte in 4'50-4'55/km zu Laufen, um dann im 2. Teil ein wenig zu beschleunigen; sollte doch eine Sub-50-Zeit herauskommen. Aber gerade auf den ersten ein, zwei Kilometern sind die Leute wieder wie die bekloppten los gerannt, teilweise mit einem Tempo von 4'10/km ... zügeln und in Dein Tempo reinfinden. Ich pendelte mich dann, auch bedingt durch die Massen an Läufern bei einem Tempo von 4'45-4'50/km ein. So trabte ich vor mich hin und war froh, dass bei km 5,5 endlich der Wanderweg verlassen werden konnte.
Am Ems-Jade-Kanal entlang war der Weg deutlich breiter, und damit auch besser zum Laufen. Ein schönes Erlebnis sind für mich immer wieder Steigungen. Gerade bei kleinen kurzen verringere ich nicht das Tempo, ich werde eher schneller. Und damit überhole ich den ein oder anderen, sehr verdutzt drein schauenden Läufer. Nein, mir wachsen keine Teufels-Hörnchen!
In der ursprünglichen Planung ging es am Hafen über eine sehr schmale Brücke am Bootshaus vorbei. Glücklicherweise haben sie dieses Stück herausgenommen. Stattdessen verlief die Strecke über die Straße, und wir konnten ungehindert weiterlaufen. Kurz hinter der Brücke habe ich dann meinen Arbeitskollegen aus dem Nachbarbüro überholen können. Kurzer Schulter-Klopfer und ein "Hallo" und weiter gings. Über die nächste Brücke und nun die letzten 1,1 km Richtung Ziel. In einer Kurve hörte ich noch von einem Zuschauer "Schöne Haare", und ich musste aufpassen nicht loszulachen.
Um auf 10 Kilometer zu kommen, hatten sich die Veranstalter einen kleinen "Umweg" ausgedacht: Auf dem Wall um die Auricher Innenstadt herum und dann von der Norder Str. ins Ziel. Unschön nur, dass es auf den Wall zum einen erstmal kurz hoch geht, und der Weg ein unbefestigter ist. Und ebenso unschön: Die Norder Str. ist eine Straße mit groben Kopfsteinpflaster. Einen Sprint hier anzuziehen bedarf hoher Konzentration und ist beim Zielsprint wahrhaft Sub-sub-optimal.
Ziel vor Augen und die Uhr im Ziel (nach dem "Piep") gestoppt; 9,99 km ...Messfehler... aber die Zeit: 0:47'24! Yes! ... Ziel erreicht!
Auf dem Marktplatz waren zwar viele Leute, aber die Stimmung hätte auch besser sein können. Hinter dem Ziel hat es sich leider wieder gestaut, so dass man kaum an die Getränke ran kam... da gibts ebenfalls Optimierungsbedarf für das nächste Jahr!
Nun hieß es für mich warten auf die Holde. Und sie kam ebenfalls mit Bestzeit ins Ziel, was mich nicht minder gefreut hat. Getroffen, geplappert, berichtet, und nach einer Weile dann auf dem Weg zum Auto, um nach Hause zu fahren, denn langsam wurde es kalt.
Bevor ich nun die Daten der Etappe einzeln aufliste, habe ich unten mal eine Tabelle erstellt; bietet sich bei einem Etappen-Lauf ja förmlich an.
Bei Strava durfte ich dann noch folgende neuen Bestzeiten registrieren:
Ob nochmal welche Fallen, das kann ich noch nicht abschätzen. Die Etappen geben es von der Streckenbeschreibung nicht her. Doch ich werde an dieser Stelle berichten.
Somit verbleibe ich und wünsche ganz allgemein ein wohliges Laufen, frei von Verletzung und Schmerz.
Zur logistischen Vorbereitung gabs nicht viel zu tun. Einzig einen Parkplatz suchen, von dem man kurz und schnell zum einen zum Start und zum anderen vom Ziel kam. So fiel die Wahl auf einen altbekannten Parkplatz, dessen Zufahrt inzwischen einige übelste Schlaglöcher hat. Sehr früh da gewesen und dann gemütlich zum Start gelaufen, der sich in der alten Bundeswehr-Kaserne befand.
Zuvor aber noch einige technische Daten der Strecke:
- Länge: 10 km
- Start: Aurich
- Ziel: Aurich
- Wegbeschaffenheit: Asphalt und Verbundstein, 500m befestigter Weg
- Wetter: leicht bewölkt bei 14° C
Zum Glück waren meine Holde und ich rechtzeitig beim Start, so dass wir nochmal pullern konnten, ohne übermäßig lange warten zu müssen. Und danach war auch noch Zeit zum aufwärmen auf der Tartanbahn hinter der Sporthalle. Beim hiesigen Strart gab es wieder Startblöcke, in die sich die Läufer stellen konnten. Meine Holde und ich verabschiedeten uns bis zum Ziel und ich stellte mich in den 50 Min./10 km-Block.
1900 Uhr fiel der Startschuss. Schön bei der Etappe war, dass die gestarteten Läufer an den warteten vorbei liefen, um auf eine kurze Runde durch die Kaserne zu gehen. Raus aus der Kaserne und zunächst durch ein kleines Wohngebiet mit recht engen Straßen; das kannte ich doch schon von der ersten Etappe. Und genauso wie bei der ersten Etappe war es dann auf dem langen Stück Ostfriesland-Wanderweg. 2 Läufer passen nebeneinander, aber Überholen fällt dann schwer. Trotz allem konnten einige überholt werden, und ich wurde von ein paar überholt.
Mein Plan war die erste Hälfte in 4'50-4'55/km zu Laufen, um dann im 2. Teil ein wenig zu beschleunigen; sollte doch eine Sub-50-Zeit herauskommen. Aber gerade auf den ersten ein, zwei Kilometern sind die Leute wieder wie die bekloppten los gerannt, teilweise mit einem Tempo von 4'10/km ... zügeln und in Dein Tempo reinfinden. Ich pendelte mich dann, auch bedingt durch die Massen an Läufern bei einem Tempo von 4'45-4'50/km ein. So trabte ich vor mich hin und war froh, dass bei km 5,5 endlich der Wanderweg verlassen werden konnte.
Am Ems-Jade-Kanal entlang war der Weg deutlich breiter, und damit auch besser zum Laufen. Ein schönes Erlebnis sind für mich immer wieder Steigungen. Gerade bei kleinen kurzen verringere ich nicht das Tempo, ich werde eher schneller. Und damit überhole ich den ein oder anderen, sehr verdutzt drein schauenden Läufer. Nein, mir wachsen keine Teufels-Hörnchen!
In der ursprünglichen Planung ging es am Hafen über eine sehr schmale Brücke am Bootshaus vorbei. Glücklicherweise haben sie dieses Stück herausgenommen. Stattdessen verlief die Strecke über die Straße, und wir konnten ungehindert weiterlaufen. Kurz hinter der Brücke habe ich dann meinen Arbeitskollegen aus dem Nachbarbüro überholen können. Kurzer Schulter-Klopfer und ein "Hallo" und weiter gings. Über die nächste Brücke und nun die letzten 1,1 km Richtung Ziel. In einer Kurve hörte ich noch von einem Zuschauer "Schöne Haare", und ich musste aufpassen nicht loszulachen.
Um auf 10 Kilometer zu kommen, hatten sich die Veranstalter einen kleinen "Umweg" ausgedacht: Auf dem Wall um die Auricher Innenstadt herum und dann von der Norder Str. ins Ziel. Unschön nur, dass es auf den Wall zum einen erstmal kurz hoch geht, und der Weg ein unbefestigter ist. Und ebenso unschön: Die Norder Str. ist eine Straße mit groben Kopfsteinpflaster. Einen Sprint hier anzuziehen bedarf hoher Konzentration und ist beim Zielsprint wahrhaft Sub-sub-optimal.
Ziel vor Augen und die Uhr im Ziel (nach dem "Piep") gestoppt; 9,99 km ...Messfehler... aber die Zeit: 0:47'24! Yes! ... Ziel erreicht!
Auf dem Marktplatz waren zwar viele Leute, aber die Stimmung hätte auch besser sein können. Hinter dem Ziel hat es sich leider wieder gestaut, so dass man kaum an die Getränke ran kam... da gibts ebenfalls Optimierungsbedarf für das nächste Jahr!
Nun hieß es für mich warten auf die Holde. Und sie kam ebenfalls mit Bestzeit ins Ziel, was mich nicht minder gefreut hat. Getroffen, geplappert, berichtet, und nach einer Weile dann auf dem Weg zum Auto, um nach Hause zu fahren, denn langsam wurde es kalt.
Bevor ich nun die Daten der Etappe einzeln aufliste, habe ich unten mal eine Tabelle erstellt; bietet sich bei einem Etappen-Lauf ja förmlich an.
Bei Strava durfte ich dann noch folgende neuen Bestzeiten registrieren:
Ob nochmal welche Fallen, das kann ich noch nicht abschätzen. Die Etappen geben es von der Streckenbeschreibung nicht her. Doch ich werde an dieser Stelle berichten.
Somit verbleibe ich und wünsche ganz allgemein ein wohliges Laufen, frei von Verletzung und Schmerz.
Abschließend noch die Gesamtübersicht:
| Etappe 1 | Etappe 2 | Etappe 3 | Etappe 4 | Etappe 5 | Etappe 6 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Strecke | Bensersiel- Dunum |
Dunum- Plaggenburg | Aurich | Holtrop- Bagband | Gut Stikelkamp- Holtland | Nortmoor- Leer |
| HF [bpm] (Ø/ max) |
162/ 177 | 165/ 181 | 166/ 181 | |||
| HF [%] (Ø/ max) |
81%/ 89% | 83%/ 91% | 83%/ 91% | |||
| Tempo (Ø/ max) |
5'18/km / 3'46/km | 5'02/km / 3'21/km | 4'44/km / 3'20/km | |||
| Geläuf | #Ghost3 | #Sayonara | #Ghost3 | |||
| Distanz | 11,1 km | 11,2 km | 10 km | |||
| Zeit | 00:58'41 | 00:56'32 | 00:47'24 | |||
| Gesamtzeit | 00:58'41 | 01:55'13 | 02:42'37 | |||
| Platz (Ges/ AK) |
989/ 764 | 879/ 683 | 771/ 607 | |||
| Links Movescount [M]/ Strava [S]) |
M/ S | M/ S | M/ S |
Links zu offiziellen Bildern, die ich natürlich so nicht übernehmen darf:
Laufreporter: http://laufreporter.fotograf.de/
EWE-Wattlooper: http://www.ewe-wattloopers.de/
Ost-Friesland-Bild: https://www.pictrs.com/ost-friesland-bild/

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