Montag, 13. Juli 2015

In der Regenpause den langen ... (W4-T3)

Am Sonntag stand zum Abschluss der Woche der lange Lauf an. Und der Trainingsplan gab wieder einen HM+ vor, also etwas mehr als 21,1 km.
  • Langer Dauerlauf
  • 130 Minuten
  • 22,2 km
  • 146-152 bpm (75%)
  • Ø 5'51/km
Nach dem doch sehr warmen Vortag, bot das Wetter ein ganz anderes Bild. Deutlich kühler (was zum Laufen nicht schlecht ist), aber immer wieder ordentliche Regengüsse. So hatten wir Zeit zum Frühstücken und überlegen, wo die km eigentlich geschrubbt werden konnten. Die Wahl fiel auf eine ausgedehntere Runde über den Hohen Weg, dem Ihler Meer und Abschluss durch den Mittelweg.

Nachdem der Regen sich beruhigt hatte, wurden dann die Schuh geschnürt, und es ging ab auf die Piste. Zunächst immer am Kanal entlang, bis nach Aurich. Kurz vor Aurich fing es dann wieder leicht mit nieseln an. Aber nichts, was einen zum umkehren zwingen könnte. Am Hafen sind wir dann auf die Strecke der Auricher Ossiloop-Etappe eingeschwenkt, allerdings in umgekehrter Richtung. Und bis hierhin waren uns kaum Leute begegnet. Vielleicht waren sie noch beim Essen oder ihnen war das Wetter zu unbeständig.

An der Brücke der Kirchdorfer Straße sind wir von der Etappen-Strecke wieder abgebogen und sind entlang der Straße zum Hohenberger Weg gelaufen. Und auch hier konnten wir ungestört laufen. Allerdings hatte es nun angefangen stärker zu nieseln. Aber... es war angenehm. Diesen Weg entlang der Kirchdorfer Straße, sind meine Holde und ich das erste Mal gelaufen. Ich denke, er wird bei langen Läufen durchaus das ein oder andere Mal mit einbezogen werden.

Der Hohe Weg führte uns nach Ludwigsdorf, vorbei an einem Geflügelzüchter, wo die Hühner glücklich sein müssen. Soviel Platz im freien die Tiere haben, denen kann es nur gut gehen. In Ludwigsdorf trennten sich dann die Wege meiner Holden und mir, denn ich hatte hier Halbzeit. Der erste Teil ergab die folgenden Daten:

Teil 1: 10,73 km; 70'47 Min.; Ø 6'35/km; ØHF 131 bpm (66%)

Der zweite Teil führte mich geradewegs Richtung Ihlower Forst. Dort wollte ich im Wald, am Rand bis zur Feriensiedlung am Ihler Meer laufen. Das Tempo pendelte im Wald bei 5'20/km - 5'30/km; einfach, weil es so ein Spaß macht durch den Wald zu laufen. Ansonsten versuchte ich das Tempo auf 5'30/km - 5'40/km zu halten.

Am Ihler Meer hörte man dann Musik. Beim vorbeilaufen sah man dann Spiel, Spaß und gute Laune, obwohl das Wetter nicht das Beste am So. war. Im Nachhinein sagte meine Holde mir, dass an diesem Tag "Familientag" war. Es hatte den Anschein, dass manche am Ufer gezeltet haben. Und hier nun lief ich einen Teil der 5 km-Strecke des Fuchsienlaufs in umgekehrter Richtung.

Doch leider musste ich wieder zurück kommen, und so musste ich auch die Siedlung wieder Richtung Bangstede verlassen. Ich trabte hinaus Richtung Felder/ Weiden und nun hieß es wieder lange, gerade Wege mit wenig Abwechslung laufen. Eine Abwechslung gab es dann aber doch noch. An einer Stelle hatte sich im Graben neben dem Weg ein junges Reh aufgehalten; vielleicht zum trinken. Beim vorbei Laufen hörte ich es rascheln und ich sah das Reh, wie es aus dem Graben fliehen wollte. Kurz darauf rannte es über die angrenzende Wiese.

Das war aber das einzige außergewöhnliche Ereignis auf dem langen Lauf. Die restlichen km verliefen auch weiterhin recht ereignislos. Der Weg führte mich zurück Richtung Kirchloog. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir jedoch, dass ich noch einen kleinen Umweg über den Mittelweg machen musste, damit ich auf mein km kam. So wurde dieses Stück nich hinzugenommen und ich kam nach knapp 140 Minuten wieder zu Hause an. Der zweite, allein gelaufene Teil liest sich wie folgt:

Teil 2: 11,99 km; 66'45 Min.; Ø 5'34/km; ØHF 157 bpm (78%)

In Summe ergeben die beiden Teile das folgende Ergebnis.
  • 2:17'33 h bzw. 137'33 Minuten 
  • 22,72 km 
  • ØHF 144 bpm/ max. 172 bpm (72%/ 86%) 
  • Ø 6'03/km / max. 4'54/km 
  • Schuhe Ghost3
Die Resultate sind wie üblich einzusehen bei Movescount und Strava.

Da der lange Lauf an diesem Wochenende deutlich besser lief wie der in der Woche davor, sind konnten nur ein paar "Top Ergebnisse" bei Strava abgefallen. Dass es PRs waren, freut mich umso mehr.


Zusammengefasst kann man die vierte Trainingswoche als "durchwachsen" bezeichnen. Neben den guten Läufen am Mi. und So. war das Intervall am Fr. alles andere als gut. Musste ich dieses doch bei Halbzeit abbrechen.

Damit ist die vierte Woche abgelaufen:
  • 40,47 km
  • 4:01'57 Stunden bzw. 241'57 Minuten
  • Ø 5'59/km
  • ØHF 146 bpm/ 73%
Summiert ergeben die Trainingswochen:
  • 161,7 km
  • 16:23'22 Stunden bzw. 983'22 Minuten
  • Ø 6'05/km
  • ØHF 146 bpm/ 73%
Folgen noch 12 weitere bis Köln ... es wird berichtet werden.

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